Warum keine Verzinsung?

Eine vielseitiger Bio-Hof kann derzeit maximal 300-400 €/ha Pacht im Jahr erwirtschaften. Alles andere würde zur Lasten der Bodenfruchtbarkeit gehen. Bei Bodenpreisen von z.B. 30.000 €/ha in Süddeutschland entspricht dies einer Verzinsung von etwa 1%. Für die Pflege der Beziehung zu den Höfen und den laufenden Betrieb der Genossenschaft rechnen wir mit 0,5 bis 1 % Verwaltungskosten, die aus der Pacht finanziert werden. Da bleibt für die Verzinsung der eG-Anteile leider kein Spielraum.

Produktive Investitionen z.B. in erneuerbare Energien können gute Zinsen erwirtschaften. Beim landwirtschaftlichen Boden, unser aller Lebensgrundlage, ist dies aufgrund der überhöhten Bodenpreise nicht der Fall. Wir müssen den Boden vielmehr schützen vor den Auswirkungen gewinnorientierter Bewirtschaftung. Dafür bietet der Boden eine höhere Wertstabilität und Sicherheit als verzinste Geldanlagen.

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